Archiv: Pflanze des Monats

Kräuter und Gewürze für die gute Laune

Gewürze regen nicht nur die Verdauung an, sondern haben auch eine positive Wirkung auf die Stimmung und wirken durch ihren unverwechselbaren Duft Verspannungen entgegen. Bohnenkraut und Pfeffer geben dem Essen eine feurige Note, 1 Prise Kardamom im Filterkaffee macht ihn verträglicher. Ingwer hilft bei Erkältungskrankheiten und Übelkeit. Muskat und Macis „öffnen das Herz und stärken die Sinne“. Nelken wirken desinfizierend und helfen durch ihre betäubende Eigenschaft kurzfristig bei Zahnschmerzen. Safran macht nicht nur den Kuchen gelb, sondern verschafft eine bessere Stimmung. Vanille trägt zur Entspannung bei, Zimt entkrampft und wärmt.
 

Kardamom-Blüte
Kardamomblüte

Zirbelkiefer (auch Arve, Arbe, Zirbe genannt) - "Königin der Alpen"

Die Zirbe ist ein absoluter Wohlfühlbaum. Allein der Anblick und das Streicheln von Zirbenholz macht einem das Herz weit. Sie wächst ab der Baumgrenze im Hochgebirge bei ca. 1800 m. Bei einer Wanderung auf den Schachen habe ich sie heuer bewundern können. Sie wächst oft jahrhundertelang auf einem Felsbrocken allein oder in kleinen Gruppen. Sie trotzt Wind und Wetter, Schnee, Eis, Steinschlag und tiefem Frost. Sie liefert uns ein sehr weiches und zartes Holz mit einem wunderbaren Duft und großer Ausstrahlung. Das echte Handwerk nutzt die vielen positiven Eigenschaften des Holzes für schönste Zirbenstuben - seit Jahrhunderten die Wohlfühlstube überhaupt, die Fülle und Ausstrahlung der dunklen Äste im Holz die nicht herausfallen bei der Bearbeitung. Der Zirbenduft ist eine natürliche Aromatherapie mit harmonisierenden Eigenschaften. Ein Zirbenholz-Schlafzimmer verbessert die Nachterholung und Schlafqualität- innere Ruhe und ein ruhiger Herzschlag stellen sich ein. 

Zirbe Zirbelkiefer

Die Zirbe braucht zum Aussamen den Tannenhäher, der ihre Zapfen aufklopft, die Zirbennüsse herausholt und für den Wintervorrat vergräbt. Schon sind wieder kleine Bäumchen angesät.

 

Die Kapuzinerkresse: Pflanze des Monats September 2013
Arzneipflanze des Jahres 2013

Vorgestellt von: Sieglinde Bobinger-Widmann

IG Wild(e)Kräuter: Pflanze des Monats 09/2013 - Kapuzinerkresse
 
Lateinischer Name:  Tropaeolum majus / Kapuzinerkressegewächse (Tropaeolaceae)

Volksnamen: Blume der Liebe, Kanarienvögelchen, Salatblume

Tropaeolum leitet sich von griechisch tropaion (Siegeszeichen) ab und bezieht sich auf die, wie Schilde aussehenden Blätter und die darüber sitzenden helmähnlichen Blüten. Diese erinnern an die Kopfbedeckung eines Kapuziners. 

Die Sonnenblume: Pflanze des Monats August 2013

Vorgestellt von: Marianne Metz-Mösl

  
IG Wild(e)Kräuter: Pflanze des Monats 08/2013 - die Sonnenblume

Lateinischer Name:  Helianthus Annuus / Korbblütengewächs, Asteraceae (Compositae)

Volksnamen: Gottesauge, Goldblume, Sonnenkrone, Sunnstern

Vorkommen: Die Heimat der Sonnenblume ist Südamerika, dort wurde sie von den Inkas gezüchtet. Ihre Samen brachten Seefahrer im 16. Jahrhundert mit nach Europa, und die Pflanzen mit ihren großen gelben Blüten sind seitdem in unseren Gärten heimisch geworden. Erst viel später, Anfang des 19. Jahrhunderts, wurde die Bedeutung der Sonnenblume als Ölpflanze entdeckt..

Inhaltsstoffe: Die Blütenblätter enthalten Flavonglykoside, Anthocyanglykoside, Xanthophyll, Cholin, Betain, Sapogenin und Solanthussäure. Die Kerne sind sehr fettreich, enthalten aber auch wertvolle Eiweißstoffe. Das aus den Kernen gepreßte Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Daneben sind Carotinoide und Lecithin nachgewiesen worden.

Die Rose: Pflanze des Monats Juni 2013

Vorgestellt von: Anni Brandmair

  
Pflanze des Monats Juni2013 - die Rose
 

Lateinischer Name:  Rosa Gallica L. und  viele Kulturformen , Rosengewächse (Rosaceae)

Botanik: Aussehen: Die verschiedensten Formen unserer duftenden Gartenrosen. Von hell- bis dunkelroter Farbe. Vorkommen: In Gärten und Kulturen.

Herkunft und Anbau:  Die Rose ist in fast ganz Europa, Westasien und Nordafrika zu Hause. Die Essigrose (Rosa gallica) ist in Süd- und Mitteleuropa bis nach Kleinasien heimisch. Der Strauch wird bis zu 1,50 Meter hoch, liebt lichte Laubwälder, Wegränder und gedeiht besonders auf Kalkböden. Bis in eine Höhe von 1300 Metern ist die Essigrose in den Alpen zu finden. Außerdem war sie die Stammpflanze der meisten orientalischen Gartenrosen. Die Hundertblättrige Rose (Rosa centifolia) ist eine Kulturform der Essigrose aus dem Altertum und kommt heute in warmen Gegenden noch wild wachsend vor.

Das Gänseblümchen: Pflanze des Monats Mai 2013

Vorgestellt von: Angelika Sulzberger

  
Pflanze des Monats Mai 2013 - das Gänseblümchen
 

Lateinischer Name:  Bellis perennis / Korbblütengewächs (Asteraceae)

Volksname: Himmelsblume, Maßliebchen, Marienblümchen, Tausendschön

Das Gänseblümchen ist uns allen schon aus der Kinderzeit bestens bekannt. Wer hat früher nicht Kränzchen und Ketten daraus gemacht? Der lateinische Name Bellis bedeutet übersetzt hübsch oder schön. Beim Betrachten fällt oft an der Unterseite der weißen Zungenblüten eine rosa Färbung auf. Dies findet man besonders nach kalten Nächten. Die Gänseblümchen halten Temperaturen von bis zu - 15° C aus und sind somit eine der ersten Frühlingsboten. Nach einer alten Legende sind die Blüten Marias Tränen, die sie auf der Flucht nach Ägypten weinte. Bei Sonnenschein ist das Körbchen weit geöffnet, nachts und bei Regen schließt es sich.

Wiesen-Labkraut: Pflanze des Monats April 2013

Vorgestellt von: Ines Siafakas

Name: Der Name bezieht sich auf ein Enzym im Labkraut das Milch gerinnen lässt. Der wissenschaftliche griechische Name Galium heißt tatsächlich Milch. Da ist die Erklärung, dass griechische Hirten gegorene Milch durch ein Sieb aus Kletten-Labkraut abseihten, auch sehr treffend. Maria Bettstroh und Weißes Waldstroh sind regionale Bezeichnungen für die Verwendung der getrockneten Pflanze in Matratzen.

Botanik: Der verästelte Labkraut-Stängel ist kantig und zeigt in Etagen Kränze aus schmalen Blättern. Die schaumig weißen Blütenstände vom Wiesen-Labkraut duften intensiv nach Honig. Die Pflanze kann eine Höhe von fast einem Meter erreichen.

Verwendung: Labkräuter sind Rötegewächse, d.h. Färbepflanzen, deren Wurzeln mit einer Beize Textilien braunrot färben. Von Mai bis September kann man mit den essbaren Blüten und Knospen die Salate dekorieren. Aus dem Saft ausgekochter Blüten wird süßer Pudding hergestellt. Labkraut-Blüten-Gelee besitzt ein sehr feines Aroma. Labkraut-Blütenbowle ist ein besonderer Genuss.

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25. Mai 2019,
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