Archiv: Pflanze des Monats

Das Märzveilchen: Pflanze des Monats März 2013

Vorgestellt von: Waltraud Unverdorben

"Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen"
(von Theodor Storm)
Pflanze des Monats Mai 2013 - das Gänseblümchen
 

Allgemein:  Die Familie der Veilchengewächse kommt weltweit vor. Einheimisch ist die Gattung Veilchen mit 22 Arten als Kräuter oder Stauden.

Volksname: Marienstengel, Oeschen, Osterveigerl, Schwalbenblume, Veicherl, Veieli, Viönli

Botanik: Das Veilchen ist ein ausdauerndes Kraut mit langem, kriechenden, sich ausbreitenden Wurzelstock. Aus dem Wurzelstock bilden sich Blühtriebe und Ausläufer, die sich bewurzeln können. Die Blätter der Pflanze sind herzförmig und gestielt. Der Blütenstängel trägt angenehm duftende violette Blüten, die selten auch weiß oder rötlich gefärbt sind.

Rote Bete (Beta vulgaris): Pflanze des Monats Dezember 2012

Vorgestellt von: Ines Siafakas

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 12/2012 - Rote BeteName: Rote Rübe, Runkelrübe, Salatrübe, Rahne, Ranne sind weitere Bezeichnungen des Wintergemüses. Es ist verwandt mit Zuckerrübe, Spinat, Mangold, Melde. Die Heimat ist der Mittelmeerraum. Bereits mit den Römern vor 2000 Jahren kam die Rote Bete zu uns.

Botanik: Die Rote Bete kennen wir rundlich, birnenförmig oder länglich. In regionaler Sortenvielfalt mit purpurrotem, weißem oder hellgelbem Fruchtfleisch und süßlichem, erdigem Geschmack erscheint sie. Im ersten Jahr bilden sich Rübe und Krautrosette, im zweiten der holzige Trieb mit den grünlichen Blüten.

Verwendung: Wir verwenden die roh geriebenen Rüben und die zarten Blätter in feinen Salaten. Gekochte rote Rüben werden gerne als Salat angemacht oder zu deftigen Suppen und Labskaus verarbeitet. Die Blätter werden wie Mangold zubereitet. Besonders gesund zur Stärkung der Abwehrkräfte ist auch milchsauer vergorene Rote Bete. Sie wird wie Sauerkraut gehobelt und im tönernen Gärtopf eingelegt.

Der Sellerie: Pflanze des Monats November 2012

Vorgestellt von: Viktoria Seitner

Pflanze des Monats November 2012 - der Sellerie
 
Der Sellerie gehört zur Familie der Doldengewächse.
Im Volksnamen kennt man Ihn auch unter: Suppenkraut, Zellerer oder Gailwurz.

Meist wird er in der Gemüseabteilung im Supermarkt und auf Märkten angeboten. Wer einen Garten hat, besitzt Ihn meistens auch.

Es gibt den Sellerie aber auch wild wachsend, an den Küsten der Nord und Ostsee an salzhaltigen Stellen sowie im Binnenland auf feuchten Wiesen und an Gräben. Der wildwachsende Sellerie schmeckt schlecht und ist giftverdächtig.

Echter Eibisch: Pflanze des Monats Oktober 2012

Vorgestellt von: Marianne Metz-Mösl

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 12/2012 - Rote BeteLateinischer NameAlthaea officinalis, Familie der Malvengewächse (Malvaceae)

Volkstümlicher Name: Heilwurz

Herkunft: Europa, Asien, Nordafrika

Merkmale: Ausdauernde, bis 1,5 m hohe Pflanze mit einer dicken, weißen Wurzel und aufrechten, behaarten Stängeln. Die kurz gestielten, dreilappigen Blätter haben eine herzförmige Basis und sind samtig weich; die weißen oder blassrosa Blüten sind in end- oder achselständigen Trauben angeordnet.

Die Zwiebel: Pflanze des Monats September 2012

Vorgestellt von: Angelika Sulzberger

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 09/2012 - ZwiebelLateinischer NameAllium cepa, Amaryllisgewächs (Amaryllidaceae) 

Die Zwiebel wurde im Nahen Osten schon vor Jahrtausenden kultiviert, ist also eine unserer ältesten Kulturpflanzen. 

Inhaltsstoffe: Alliin, Allicin, Polysulfide, Vitamine, in der Zwiebelschale Flavonoide. Flavonoide sind Farbstoffe, deshalb kann man Zwiebelschalen zum Eier färben verwenden.

Die Zwiebel kam in der Vergangenheit bei den unterschiedlichsten Problemen zur Anwendung. So hängte man sie z. B. im mittelalterlichen Europa bündelweise in die Türen, um die Pest abzuwehren.

Der Nelkenwurz: Pflanze des Monats August 2012

Vorgestellt von: Anni Brandmair

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 08/2012 - NelkenwurzLateinischer NameGeum Urbanum L. - Familie der Rosengewächse, ROSACEAE 

Steckbrief: Die Nelkenwurz ist je nach Standort unterschiedlich groß (25 bis 135 cm). Im Erdboden ist sie mit einem 5 bis 7 cm langen und 1 bis 2 cm dicken Wurzelstock verankert, der selten verzweigt ist. Daraus entwickeln sich zunächst kurzgestielte, grundständige Rosettenblätter und dann seitlich flaumig behaarte Stängel, die mit dreizählig gefiederten, grob gesägten und behaarten Blättern besetzt sind. Die Blüten sind hellgelb, sie stehen aufrecht auf langen Stielen und messen im Durchmesser kaum über 6 mm..

Blütezeit: Mai bis Oktober

Die Kartoffel: Pflanze des Monats Juni 2012

Vorgestellt von: Heidi Kirchberger

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 06/2012 - KartoffelLateinischer NameSolanum tuberosum - Familie der Nachtschattengewächse 

Wie die Kartoffel zu uns gekommen ist:
Die Kartoffel gilt allgemein als typisch deutsch und ist hierzulande von keinem Mittagessen mehr wegzudenken. Das ist ein Irrtum, denn sie stammt aus der Neuen Welt, aus dem Gebiet des heutigen Peru und wurde von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht. Danach waren die Italiener die Ersten, die ihre geschmacklichen Vorzüge erkannten und sie beinahe liebevoll „tartufi“ nannten.

 

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