Archiv: Pflanze des Monats

Der Löwenzahn: Pflanze des Monats Mai 2012

Vorgestellt von: Ines Siafakas

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 05/2012 - Löwenzahn
 

Lateinischer Name: "Taraxacum" und seine Wurzeln "Taraxaci radix" 

NameViele Bezeichnungen beziehen sich auf die starke harntreibende Wirkung der ganzen Pflanze. So heißt sie auch Bettpisser, Bettsoacher, Bettnässer, in Frankreich Pissenlit (piesel ins Bett). Die scharfen Zähne an den Blättern weisen auf den Namen Löwenzahn und Liebling der Kinder ist die Pusteblume. Für den Löwenzahn gibt es einige hundert Volksnamen, z.B. Augenmilch, Franzosensalat, Märzblume, Hahnenspeck, Milchstöck, Röhrkraut, Laternenblume, Pfaffenkopf, Sonnenwurzel.

Botanik: Der Löwenzahn enthält in seiner dichten Blattrosette, im Stängel, und in der Wurzel einen weißen Milchsaft. Die Pflanze hat je nach Standort eine Blattlänge bis 30 cm. Die lange, fleischige Pfahlwurzel kann sogar die Länge von über einem Meter erreichen. 

Der Baldrian: Pflanze des Monats April 2012

Vorgestellt von: Sieglinde Bobinger-Widmann

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 04/2012 - Baldrian
 

Lateinischer Name: "Valeriana officinalis" / Baldriangewächse "Valerianaceae"

In fast jedem Kräuterbuch ist er beschrieben, Katzen werden liebestoll, Schulkindern hilft er bei Prüfungsangst, gestressten Männern bringt er Entspannung und Wechseljahrsfrauen einen erholsamen Schlaf. Baldrian - ein wertvolle Pflanze in unserer hektischen Zeit.

Bereits der botanische Name „Valeriana“ weist auf die Heilkraft hin. Er stammt vom Lateinischen „valere“ und bedeutet gesund sein, kräftig sein.

Der Name Baldrian geht auf den nordischen Gott Baldur zurück, das ist der Gott des Lichtes. Baldur bedeutet „der Hilfsbereite“. Baldrian galt in alten Zeiten als Aphrodisiakum. Wenn ein Bursche ein Mädchen küssen wollte, hat er sich Baldrian in die Jackentasche gesteckt, dann konnte sie ihm nichts verwehren.

In der Volksheilkunde gilt Baldrian als Nerven- und Beruhigungsmittel. Auch bei leichten Herzbeschwerden (die schulmedizinisch abgeklärt sind) und als Magenmittel wird das Heilkraut eingesetzt. Baldrian löst Krämpfe und entspannt die Muskulatur.

Seine volkstümlichen Namen sind Katzenkraut, Tollerjan, Dreifuß, Waldspeik, Augenwurz, Elfenkraut.

Die Brennnessel: Pflanze des Monats März 2012

Vorgestellt von: Iris Hirschhorn

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 03/2012 - Brennnessel
 
Heimisch sind bei uns zwei Arten von Brennnesseln, die große und die kleine Brennnessel:

Große Brennnessel (Urtica dioica) –
Kleine Brennnessel (Urtica urens)

Zu unterscheiden sind sie an ihrer Größe: die kleine Brennnessel wird maximal 50 cm hoch, die große Brennnessel bis zu 250 cm und an der Form der Blätter. Die der kleinen Brennnessel sind eiförmig stumpf und die der großen Brennnessel lang eiförmig und deutlich und lang zugespitzt. 

Wurzeln im Winterschlaf: Thema des Monats Februar 2012

Vorgestellt von: Sophie Schwarzmann

IG Wilde Kräuter: Thema des Monats 02/2012 - Wurzeln
 
Laubbäume, Sträucher, und Kräuter ziehen im Herbst die Nährstoffe aus den Blättern in die Wurzeln zurück und werfen die Blätter ab, damit die Pflanze im Winter nicht soviel Schneelast tragen muß und Vorratsstoffe für die Pflanze speichert.

Die Wurzel gibt der Pflanze Halt, lockert den Boden und holt sich aus der Tiefe Wasser und Nahrung. Viele Pflanzenwurzeln wachsen dabei so tief, bis sie Wasser finden.

Jede Pflanze hat ein eigenes "Wurzelgesicht" - zu bewundern beispielsweise im "Wurzelatlas".

Der Meerrettich: Pflanze des Monats Januar 2012

Vorgestellt von: Ines Siafakas

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 01/2012 - Meerrettich
 

NameKren heißt der intensiv scharf schmeckende Meerrettich bei uns in Bayern.

Ein schwefelhaltiges ätherisches Öl (Senfölglykosid) sorgt für den scharfen kresseartigen Geschmack. Im Volksmund wird Meerrettich auch Bauernsenf, Fleischkraut, Rachenputzer, Beißwurzel, Pfefferwurzel genannt.

BotanikDie Kren-Wurzel ist eine unglaublich lange Walze, bis gut 40 cm lang und bis 6 cm dick. Sie bildet eine Rosette riesiger Blätter, die eine Länge von 1m erreichen. Aus der Mitte schießt der Blühschaft empor. Die herrlichen, kleinen, weißen Blüten verwöhnen die Augen und die Insekten. In einer Rispe angeordnet strecken sich die Blüten der Sonne entgegen und entwickeln sich später zu schötchenförmigen Früchten.

Der Ahorn: Pflanze des Monats Oktober 2011

Vorgestellt von: Angelika Sulzberger

IG Wilde Kräuter: Pflanze des Monats 10/2011 - Ahorn
 
Der lateinische Name "Acer" heißt übersetzt scharf, spitz und bezieht sich wohl auf die Blattgestalt.

Die Gattung Acer ist mit 200 Arten vor allem in der nördlich gemäßigten Zone vertreten. In Europa gibt es 14 Arten, davon sind bei uns heimisch der Spitz-Ahorn, der Feld-Ahorn und der Berg-Ahorn. Es handelt sich um Bäume oder Sträucher mit gegenständigen Blättern und geflügelten Früchten.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder Wind.

Das Scharbockskraut: Pflanze des Monats Mai 2009

  
 

Lateinischer Name:  Ranunculus Ficaria - Familie der Hahnenfußgewächse

Volksnamen: Butterblume, Frühsalat, Gichtblatt

Botanik: Das Scharbockskraut ist die am meisten beachtete Frühlingspflanze. Im zeitigen Frühjahr wachsen aus fleischigen Wurzelknollen gestielte Blätter mit breiter Scheide.

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